Neujahrsempfang

Diskussion, Musik und Schnittchen – der Neujahrsempfang
Am vergangenen Samstag lud die grüne Fraktion zum Neujahrsempfang. Mit Jazz umrahmt und bei einem fairen Frühstück wurde fleißig über ein Kernthema für das noch junge Jahr diskutiert.

Wandel in der Schullandschaft
Um auf die jüngsten Entwicklungen wie die steigende Zahl der pendelnden Schüler*innen zu begegnen gilt es, die schulischen Angebote zu überdenken. Zwei konkrete Dinge wurden fleißig und sehr produktiv diskutiert:

  • Braucht Schwelm eine neue Schule? Und wenn ja, welche?
  • Wie sollen die Raumkonzepte für die Modernisierungsmaßnahmen in bestehenden Schulen aussehen?

Braucht Schwelm eine neue Schule?
Diese Frage wurde kontrovers diskutiert – in jedem Fall lässt sich aber festhalten, dass die Stadt auf die veränderten Anforderungen reagieren muss.

Die Ziele müssen eine Reduzierung der auspendelnden SchülerInnen, sowie eine Entlastung der Realschule und des Gymnasiums sein. Es braucht ein Schule für diejenigen, die jetzt auswärtige Gesamtschulen, Sekundarschulen, Realschulen und Gymnasien besuchen oder unter der Schließung der Hauptschule West in Zukunft betroffen sein werden.

Lernen braucht Raum
Der Kinderschutzbund berichtete über extrem angestiegene Anmeldezahlen in der Nachhilfe, was darauf hin deutet, dass Schüler*innen einen Unterstützungsbedarf haben, der offensichtlich nicht von den vorhandenen Schulen bedient werden kann. Insbesondere Grundschulen müssen ausgebaut werden, der Schulbetrieb „Ganztag“ muss qualitativ durch entsprechende Angebote aufgewertet werden, denn hier geht es nicht nur um Betreuung sondern auch um Bildung.
Um modernen Unterricht möglich zu machen, sind flexible Arbeitsräume in den Schulen notwendig.
Diese sind z.T. in den alten Schulgebäuden nicht vorhanden. Flexible Gruppenarbeitsräume in den Schulen würden Raum für eigenständiges und betreutes Lernen schaffen und so die Schulen auch abseits der geplanten Stunden zu einem Ort des Lernens machen.
Die GRÜNEN wollen eine Förderung für alle Kinder. Und ein modernes Raumkonzept würde hierfür die Voraussetzungen schaffen.

Umrahmt wurde die produktive Diskussion von Dietrich Rauschtenberger und Heike Siebert.
Vielen Dank für die gelungene musikalische Begleitung! Ein Dank geht ebenfalls an alle Interessierten und die produktive, angenehme Runde.

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