Zu den Verdrehungen des Fraktionsvorsitzenden der FDP, Herrn Schwunk in der WR

Stellungnahme zum Thema Schulentwicklung

Schulaufgabe und BleistiftZu den Verdrehungen des Fraktionsvorsitzenden der FDP, Herrn Schwunk in der WR vom 05.04.2013 äußert sich Marcel Gießwein, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Schwelm:
„Die Äußerungen zum Thema Schulentwicklung, mit der die FDP schon in der Ratssitzung versuchte Stimmung zu machen, entbehren weiterhin jeglicher Grundlage.“

„Ich habe in meiner Rede zur Schulentwicklung (sie ist auf der Homepage der GRÜNEN Schwelm nachzulesen) bereits deutlich gemacht, wie sich die Ergebnisse des Fragebogens auf Schwelm auswirken werden, wenn sie tatsächlich so eintreffen“, so Gießwein weiter. „Das Gymnasium wird deutlich gestärkt, dies wird auch durch die ganz aktuellen Anmeldezahlen belegt. Die Realschule hingegen wird nach den Ergebnissen des Fragebogens zukünftig deutlich zu wenig nachgefragt (weniger als 30 Kinder pro Jahrgang), auch diesen Trend bestätigen die aktuellen Anmeldezahlen mehr als deutlich.“

„Es gibt also keine Mehrheit der Eltern für den Erhalt der Realschule, schon gar keine deutliche. Eine gemeinsame Schule für alle Schwelmer Kinder (neben dem Gymnasium) würde die Oberstufe des Gymnasiums in Schwelm stärken, etwas was die Realschule nie geschafft hat. DIE GRÜNEN Schwelm haben den Einstieg in eine gemeinsame Schulentwicklung für Schwelm mit ihrem Antrag Anfang 2012 gestartet. Hier ging es nie um eine `Einheitsschule`, sondern um eine möglichst passgenaue Lösung für Schwelm und ALLE Schwelmer Kinder. Die FDP hat sich diesem sachlichen und über Schul- und Parteigrenzen hinweg gehenden Versuch vollständig verweigert. In sofern sind auch diese Äußerungen in der Stellungnahme schlicht und ergreifend falsch.“

„In der letzten Ratssitzung ist nicht die Aufrechterhaltung des differenzierten Schulsystems, sondern der zukünftige Verlust von Beschulungsmöglichkeiten für viele Schwelmer Kinder beschlossen worden. Außer Polemik und unsachliche Verdrehungen einmal mehr nichts substantielles von der FDP“, so Gießwein abschließend.

Anhänge zum Artikel:
» Antrag gemeinsame Schule
» Rede Schulentwicklung März 2013
» Stellungnahme zur Verlautbarung der FDP (WR 05.04.13) zur Schulentwicklung April 2013

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