Keine unnötigen Castor-Transporte

Keine unnötigen Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus – Die Sicherheit der Bevölkerung geht vor!

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Die Fraktion B´90/DIE GRÜNEN in Schwelm hat für die Ratssitzung am 09.02.2012 einen ausführlichen Antrag eingebracht, in dem die geplanten Castor-Transporte von
Jülich nach Ahaus abgelehnt werden. Dazu die Fraktionsvorsitzende der Grünen Schwelm, Brigitta Gießwein:
„Wir sind der Auffassung, dass Atomtransporte vermieden werden müssen, weil sie unnötige Risiken für Mensch und Umwelt mit sich bringen. Das Zwischenlager in Jülich muss darum ertüchtigt werden, damit es weiter betrieben werden kann. Die Verlagerung der Castoren
nach Ahaus hingegen würde massive Polizeieinsätze erfordern und hohe Kosten für das Land verursachen. Die Menschen entlang der Strecke und auch die Bürgerinnen und Bürger in Schwelm akzeptieren dies zu Recht nicht. Nordrhein-Westfalen braucht hingegen eine
Lösung, die die Castoren nicht auf eine überflüssige Irrfahrt schickt. Die Brennelemente aus Jülich dürfen nur noch einmal transportiert werden – auf dem Weg in ein Endlager.

Darum hat die Fraktion B`90/Die Grünen Schwelm einen ausführlichen Antrag an den Rat gestellt, der die Bundesregierung wegen ihres Abstimmungsverhaltens im Aufsichtsrat des Forschungszentrums Jülich scharf kritisiert. Mit der Mehrheit ihrer Vertreter wurde ein entsprechender Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen auf eine Fortführung des bisherigen Zwischenlagers und damit dem Stopp der geplanten Castor-Transporte durch Nordrhein-
Westfalen abgelehnt. Es kann nicht angehen, dass sich sowohl die Bundesinnenministerkonferenz als auch die Gewerkschaft der Polizei in NRW eindeutig gegen überflüssige Atomtransporte ausgesprochen und auch der Landtag in NRW die Transporte abgelehnt haben, die Bundesregierung aber dennoch an ihren unverantwortlichen Plänen fest hält. Darum beantragen wir, dass sich der Rat der Stadt Schwelm eindeutig gegen die geplanten unter
Umständen bis zu 152 LKW-Transporte durch Nordrhein-Westfalen sowie gegen etwaige Transporte über das eigene Stadtgebiet ausspricht“, so die Fraktionsvorsitzende Brigitta Gießwein abschließend.

Anhänge zum Artikel:
» Resolution: „Keine Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus“

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