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Presseerklärung der GRÜNEN Schwelm zum WR/WP - Artikel „Tempelmann soll Voß nachfolgen“ vom 19.06.2010

21. Juni 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Verwunderung haben wir in der Samstagsausgabe der Zeitung den Artikel „Tempelmann soll Voß nachfolgen“ lesen müssen. Nicht nur, dass in diesem Artikel nicht öffentliche Informationen einer breiten Öffentlichkeit preisgegeben werden, es werden auch noch Unwahrheiten verbreitet.

Durch diese Berichterstattung wurde mindestens einem Kandidaten geschadet. Nicht ohne Grund sind solche Personalangelegenheiten nicht öffentlich. Die jeweiligen Arbeitgeber der Bewerber wussten ggf. bisher nichts von deren Bewerbung in Schwelm. Dies ist üblich und auch richtig, um Schaden im Verhältnis Arbeitnehmer – Arbeitgeber zu vermeiden. Dadurch, dass auch noch Unwahrheiten über die Bewerber verbreitet wurden, wurde weiterer Schaden hinzugefügt.

Hier wurden der Zeitung nicht öffentliche Sachverhalte zugetragen. Auf dieses Niveau werden wir uns auch im Weiteren nicht herablassen. Von einer Zeitungsredaktion erwarten wir allerdings, dass auch solche Sachverhalte überprüft werden. Eine einfache Internetrecherche zum Namen „Tempelmann“ und den Namen „Penzin“ hätte einiges über die Bewerber verraten. Dabei wäre aufgefallen, dass die Angaben zu Frau Penzin nicht den Tatsachen entsprechen. Die Aussage, Frau Penzin sei eine Theoretikerin, ist schlichtweg falsch. Sie hat nicht nur bei der Stadt Dortmund als Modellkommune NKF (Neues kommunales Finanzmanagement) gemeinsam mit dem Land NRW mit entwickelt, sie hat es auch praktisch angewendet. Genau dies war die Aufgabe der Modellkommunen, um mögliche Fehler und Schwachstellen zu erkennen und zu beheben. Sie hat somit die längst mögliche Praxiserfahrung in diesem Bereich. Darüber hinaus hat sie auch in vielen weiteren Bereichen, die auch Teil der Ausschreibung sind und zu ihrem Tätigkeitsfeld bei der Stadt Schwelm gehören würden, praktische Erfahrungen sammeln können. Dies alles trifft auf Herrn Tempelmann nicht zu. Er hat von den ausgeschriebenen Tätigkeitsfeldern lediglich Erfahrungen als Kämmerer.

Völlig falsch ist die Aussage „SPD und Grüne schicken eine Frau ins Rennen“ Die Grünen Schwelm haben bereits im Vorfeld erklärt, niemanden aus dem Parteiumfeld ins „Rennen“ schicken zu wollen. Dabei ist es auch geblieben.

Eine Nähe zu DEN GRÜNEN ist den GRÜNEN Schwelm von keinem (auch nicht von den weiteren nicht genannten Bewerbern) bekannt. Lediglich die CDU-Mitgliedschaft von Herrn Tempelmann ist bekannt, dies allerdings aus freien Stücken vom Bewerber selber.

Persönlich stelle ich mir die Frage, mit welchen Absichten der Informant an die Zeitung herangetreten ist und diese für die Absichten gewinnen konnte.


Brigitta Gießwein


Anhänge zum Artikel:
» Presseerklärung zum WR/WP-Artikel Tempelmann

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